Kooperation zum Breitbandausbau:
15.02.2017

amplus AG und die Gemeinde Immenreuth auf dem Weg zum Highspeed-Internet.

2017-02-14_Koop_ImmenreuthTeisnach / Immenreuth – Februar 2017: Erster Bürgermeister Heinz Lorenz und Dr. Johannes Böhm, Kommunalbetreuer der amplus AG, besiegelten am Dienstag, den 14.02.2017 bei einem gemeinsamen Termin die Kooperation zum Breitbandausbau. Die Gemeinde Immenreuth (Lkr. Tirschenreuth) entschied sich für das nachhaltige Ausbaukonzept des regionalen Breitband-Carriers – die amplus AG gewinnt so den 14. Landkreis in Bayern zu ihrem Versorgungsgebiet. Nach der geplanten zehnmonatigen Bauzeit verfügen insgesamt rund 340 Adressen im Gemeindegebiet über ideale Bandbreiten für moderne Internet-Services wie IPTV, Cloud-Applikationen und Streaming-Dienste. Gewerbetreibende können sich mit festen IP-Adressen, hohen Upload-Raten und überdurchschnittlicher Netzstabilität für das neue Internetzeitalter rüsten.

Mindestens 50 Megabit pro Sekunde für über 200 Adressen im Erschließungsgebiet

Knapp 37 Kilometer Glasfaserkabel verlegt die amplus AG im Gemeindegebiet. Drei Kabelverzweiger (KVz) erhalten aktive Glasfasertechnik (FTTC: Fibre to the Curb). Im Falle des FTTC-Ausbaus hängt die individuell mögliche Bandbreite eines Haushalts von der sogenannten „letzten Meile“ Kupfer ab: Je kürzer die ins Haus führende Kupferader ab dem Kabelverzweiger, desto höher die mögliche Übertragungsrate. 123 Haushalte in den umliegenden Ortsteilen Gabellohe, Tiefenlohe, Haid am Forst, Schadersberg, Plößberg, Döberein, Katzenöd, Günzlas, Punreuth, Hölzlmühle, Herzogshut und Poppenberg erhalten einen kostenlosen Glasfaseranschluss bis ins Haus (FTTB: Fibre to the Building) – und so Bandbreiten bis zu 200 Megabit pro Sekunde und mehr. Für über 200 Adressen im Erschließungsgebiet der Gemeinde Immenreuth stehen nach Abschluss des Breitbandprojekts mindestens 50 Megabit pro Sekunde im Downstream zur Verfügung.

Auch in der Gemeinde Immenreuth nimmt die amplus AG ihre Versorgungsverantwortung ernst: Die in den Kabelverzweigern (KVz) verbaute Technik ist bereits für einen möglichen Ersatz der letzten Meile Kupfer durch Glasfaser bis ins Haus ausgelegt. Durch die Möglichkeit zur Nachrüstung für Bandbreiten bis zu 200 Megabit pro Sekunde und mehr entfällt ein zusätzlicher Investitionsaufwand für die Kommune. Für alle Partner des Teisnacher Internetunternehmens gilt das Versprechen, mittelfristig Glasfaser bis ins Haus für alle Anwohner zu realisieren.

amplus AG weitet ihr Versorgungsgebiet auf den 14. Landkreis in Bayern aus

Durch die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit der Gemeinde Immenreuth weitet der niederbayerische Breitband-Carrier sein Versorgungsgebiet in den Regierungsbezirken Niederbayern, Oberbayern und der Oberpfalz auf den 14. Landkreis aus. Dazu der Vorstandsvorsitzende Christof Englmeier: „Mit Immenreuth gewinnen wir die erste Partnerkommune im Landkreis Tirschenreuth. So schaffen wir schnelles Internet auch in die ländlichen Bereiche des 14. Landkreises unseres Versorgungsgebiets – durch den Weitblick der Kommune in nachhaltiger Bauweise und mit zukunftsfähiger Technik. Das gesamte Team der amplus AG freut sich sehr über den neuen Partner in der Oberpfalz.“

Mit der Entscheidung für den regionalen Internetanbieter schloss der Gemeinderat das Auswahlverfahren ab. Die Wirtschaftlichkeitslücke für diesen Hybridausbau beträgt 997.627,00 Euro. Einen Großteil der Summe deckt das Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung ab. Die amplus AG als Netzbetreiber trägt einen Eigenanteil an den Investitionskosten. Gemäß Förderrichtlinie dürfen vor Freigabe der Regierung keinerlei Maßnahmen umgesetzt oder in die Wege geleitet werden – andernfalls müsse die Kommune mit förderschädlichen Konsequenzen rechnen. Gleiches gilt für den Start von Baumaßnahmen vor Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Kommune und Carrier. Der nächste Schritt im Breitbandausbau ist die jetzt startende Ausschreibung der amplus AG für die notwendigen Tiefbauarbeiten.