Schnelles Internet für jeden.
21.06.2018

Offizielle Inbetriebnahme des Glasfasernetzes der amplus AG in der Gemeinde Taufkirchen.

2018-06-21_Inbetriebnahme_Taufkirchen-ITaufkirchen/Teisnach, Juni 2018: Mit dem symbolischen Knopfdruck durch Ersten Bürgermeister Jakob Bichlmaier, Markus Schmidinger von der Verwaltungsgemeinschaft Kraiburg am Inn und Christof Englmeier, Vorstandvorsitzender der amplus AG, wurden rund 320 Adressen online geschaltet. Die partnerschaftliche Kooperation zwischen den Verantwortlichen der Gemeinde und des Breitband-Carriers feierten die Projektbeteiligten im Anschluss bei einem gemütlichen Beisammensein im Gasthaus Sahlstorfer.

Im Rahmen dieses Breitbandausbaus wurden insgesamt ca. 27 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Vier Kabelverzweiger (KVz) wurden dabei mit aktiver VDSL-Technik erschlossen (FTTC: Fibre to the Curb). Nach Fertigstellung surfen 77 Adressen im Ortskern Taufkirchen, in Franking und Weiß mit Bandbreiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde im World Wide Web. Die individuell mögliche Bandbreite eines Haushalts hängt beim FTTC-Ausbau von der sogenannten „letzte Meile“ Kupfer ab: Je kürzer die zurückzulegende Strecke der Kupferdoppelader vom Kabelverzweiger ins jeweilige Haus ist, desto höhere Übertragungsraten sind möglich.

Darüber hinaus profitieren 46 Haushalte in den Ortsteilen Weiß, Spielbichl, Hundberg, Englhausen sowie einigen angrenzenden Gehöften nach Abschluss des Breitbandausbaus von einer direkten Glasfaseranbindung ihres Grundstücks (FTTB: Fibre to the Building) gemäß dem Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung – und von Geschwindigkeiten bis zu 200 Megabit pro Sekunde im Download. Die Wirtschaftlich-keitslücke für diese Stufe des Breitbandausbaus in der Gemeinde Taufkirchen beträgt 438.021,00 Euro. Im Rahmen eines zweiten Projektes erschließt die amplus AG weitere 118 Grundstücke mit einer Glasfaserleitung bis ins Haus (FTTB: Fibre to the Building).

Im August 2016 unterzeichneten die Verantwortlichen der Gemeinde und des nieder-bayerischen Breitband-Carriers den Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau. Der Zuschlag zur Ausschreibung für die Tiefbauarbeiten ging an die Firma ENACO Energieanlagen- und Kommunikationstechnik GmbH. Parallel zum Tiefbau produzierte die amplus AG alle Multifunktionsgehäuse inklusive der aktiven Technikelemente am Firmensitz in Teisnach. Während der Verlegearbeiten übernahm das Bauunternehmen die Aufstellung der Multifunktionsgehäuse. Im Anschluss daran folgten die Glasfaser- und Spleißarbeiten.

Christof Englmeier über das Breitbandprojekt: „Taufkirchen nimmt im Regierungsbezirk Oberbayern eine wichtige Rolle für die amplus AG in der Erschließung des ländlichen Raumes ein. Gerne arbeiten wir mit der Gemeinde an der flächendeckenden Versorgung der Ortsteile mit schnellem Internet – dank dem Weitblick der Kommune in nachhaltiger Bauweise und mit zukunftsfähiger Technik. Wir freuen uns, dass in punkto Tiefbau eine erfahrene Baufirma in die Projektabwicklung involviert war. Als regionaler Internetanbieter versuchen wir stets, mit regional ansässigen Unternehmen zusammenzuarbeiten.“

Der Weg zum Highspeed-Internet ist für Interessenten unkompliziert: Bei Neuanschlüssen muss lediglich ein Anschlussantrag ausgefüllt werden. Den Rest erledigt die amplus AG. Bei einer Vertragsübernahme vom Voranbieter des Kunden ist zusätzlich ein Portierantrag zur Mitnahme der alten Rufnummer nötig – ein Telefonbucheintrag kann optional gestellt werden. Die Vertragsunterlagen samt Portierauftrag bearbeiten die Mitarbeiter der amplus AG. Im Anschluss daran kündigen die Servicekräfte den Vertrag des bisherigen Anbieters für die Kunden – ein verzögerungsfreier Wechsel ist somit gewährleistet. Wechselfreudige Anwohner sollten ihr Augenmerk auf die sogenannte „IP-Umstellung“ bei ihrem bisherigen Anbieter legen. Denn mit Umstellung auf die VoIP-Technik beginnen neue Vertragslaufzeiten mit 24-monatiger Dauer, was eine zweijährige Wartezeit auf das schnelle Internet der amplus AG zur Folge hätte.