Unendlich schnelles Internet.
13.07.2017

Offizielle Inbetriebnahme des Glasfasernetzes der amplus AG in der Stadt Oberviechtach.

2017-07-11_Inbetriebnahme_OVITeisnach / Oberviechtach – Juli 2017: Im Rahmen einer Abschlussfeier nahm die amplus AG aus Teisnach das Glasfasernetz in der Stadt Oberviechtach (Lkr. Schwandorf) offiziell in Betrieb. Mit dem symbolischen Knopfdruck durch Bürgermeister Heinz Weigl und Christof Englmeier, Vorstandvorsitzender der amplus AG, gingen rund 700 Adressen online. Die partnerschaftliche Kooperation zwischen den Verantwortlichen der Stadt und des Breitband-Carriers feierten die Projektbeteiligten im Anschluss bei einem gemütlichen Beisammensein im Rathaus der Stadt Oberviechtach.

Hybridausbau in der Stadt Oberviechtach und den umliegenden Stadtteilen.

Mit rund 24 Kilometern Glasfaser stellt der niederbayerische Internetanbieter die Verbindung zum World Wide Web her. Rund 20 Adressen verteilt über den Ortskern sowie den umliegenden Stadtteilen Tannermühle, Gütting, Neumühle, Kotzenhof, Zieglhäusl, Werneröd, Bruderbügerl und Bahnhof Lind profitieren von einer Glasfaserleitung bis ins Haus (FTTB: Fibre to the Building) – und so von Übertragungsraten von 200 Megabit pro Sekunde und mehr. Im Rahmen des Hybridausbaus erschließt die amplus AG 18 Kabelverzweiger (KVz) mit aktiver Glasfasertechnik (FTTC: Fibre to the Curb). Rund 700 Adressen im Ortskern, Gewerbepark sowie Industriegebiet West und in den Stadtteilen Wildeppenried, Oberlangau, Mitterlangau, Pirk, Gartenried und Lind erhalten Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Lediglich in den Ortsteilen Lukahammer / Pirkhof und Schönthan verzögert sich die Inbetriebnahme aufgrund regulatorischer Gegebenheiten. Bei der Standortbestimmung der neu zu errichtenden Outdoor-Gehäuse mit dem Eigentümer des bestehenden Kupfernetzes konnte keine unmittelbare Einigung erzielt werden. Die flächendeckende Versorgung von mindestens 30 Megabit pro Sekunde aller Stadtteile gemäß gültigem Kooperationsvertrag sichert die amplus AG nach Abschluss der ausstehenden Restarbeiten im gesamten Erschließungsgebiet. Im Falle des FTTC-Ausbaus hängt die individuell mögliche Bandbreite von der sogenannten „letzte Meile“ Kupfer ab: Je kürzer die ins Haus führende Kupferleitung ab dem Kabelverzweiger, desto höher die mögliche Bandbreite. Die Wirtschaftlichkeitslücke für diese Stufe des Breitbandausbaus beträgt 1.047.344,00 Euro.

Langjähriger Kooperationspartner der amplus AG.

Bereits im Jahr 2012 nahm die amplus AG zwei Hauptverteiler in den Vorwahlbereichen 09671 und 09677 in Betrieb. Christof Englmeier zur engen Beziehung mit der Stadt: „Uns liegt die Stadt Oberviechtach als langjähriger Kooperationspartner sehr am Herzen. Daher ist es für uns das höchste Lob, dass wir bei diesem Projekt das Vertrauen der Stadt erneut genießen. Die amplus AG steht für nachhaltigen Breitbandausbau und nimmt ihre Versorgungsverantwortung ernst. Alle von uns erschlossenen Kabelverzweiger verfügen schon jetzt über die für FTTB notwendige Ausstattung. Ein zusätzlicher Investitionsaufwand entfällt für die Stadt Oberviechtach.“ Aktuell setzt der niederbayerische Internetanbieter aus Teisnach Breitbandprojekte in zehn Schwandorfer Kommunen um. Im Mai 2017 nahm die amplus AG in der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft das Glasfasernetz für rund 130 Glasfaserhausanschlüsse der Gemeinde Niedermurach in Betrieb.

Der Weg zum Highspeed Internet ist für Interessenten unkompliziert: Die Vertragsunterlagen samt Portierauftrag bearbeiten die Mitarbeiter der amplus AG. Im Anschluss daran kündigen die Servicekräfte den Vertrag des bisherigen Anbieters für die Kunden – ein verzögerungsfreier Wechsel ist so gewährleistet. Ein Augenmerk für wechselfreudige Anwohner ist die sogenannte „IP-Umstellung“ bei bisherigen Anbietern: Mit Umstellung auf die VoIP-Technik beginnen neue Vertragslaufzeiten mit 24-monatiger Dauer – eine zweijährige Wartezeit auf das schnelle Internet der amplus AG also. Die Mitarbeiter des Breitband-Carriers stehen auch weiterhin telefonisch unter der kostenlosen Service-Hotline 0800 8045-990 oder per E-Mail an servus@amplus.ag für Fragen der Anwohner zur Verfügung.