Eigenwirtschaftliche Investition in Breitbandausbau.
15.07.2017

Offizielle Inbetriebnahme des Glasfasernetzes der amplus AG in Moos-Langenisarhofen.

2017-07-13_amplus_Inbetriebnahme_Moos-LangenisarhofenTeisnach / Moos – Juli 2017: Nachdem das Glasfasernetz in Langenisarhofen (Gemeinde Moos, Lkr. Deggendorf) bereits im Februar 2017 technisch in Betrieb ging, lud die amplus AG alle Projektbeteiligten zu einer offiziellen Abschlussfeier ein. Mit dem symbolischen Knopfdruck durch 1. Bürgermeister Hans Jäger und Christof Englmeier, Vorstandsvorsitzender der amplus AG, gingen rund 250 Adressen online. Erste Kundenschaltungen erfolgten bereits.

Eigenwirtschaftlicher Ausbau im Ortsteil Langenisarhofen der Gemeinde Moos.

Insgesamt vier Kabelverzweiger (KVz) werden durch aktive Glasfasertechnik versorgt (FTTC: Fibre to the Curb) – und damit Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Rund 245 Adressen im Ortsteil Langenisarhofen profitieren vom eigenwirtschaftlichen Ausbau des Teisnacher Internetunternehmens. Die individuell an einem Anschluss verfügbare Bandbreite hängt bei diesem FTTC-Ausbau (Fibre to the Curb: Glasfaser bis zum Kabelverzweiger) von der sogenannten „letzten Meile“ Kupfer ab: Je kürzer die Kupferleitung bis ins Haus eines Kunden, desto höher die verfügbare Bandbreite des Anschlusses. An der B8 zwischen Plattling und Passau ist seit 2012 ein eigener Glasfaserbackbone der amplus AG in Betrieb. Der Internetanbieter setzte sich eigenwirtschaftliche Erschließungen entlang dieser Trassen auf die Agenda. Die flächendeckende Versorgung von mindestens 30 Megabit pro Sekunde sichert die amplus AG so für die Langenisarhofener ohne Einsatz von staatlichen Fördermitteln.

Nachhaltige Umsetzung bei den Tiefbauarbeiten.

Bei der Vergabe der Ausschreibungen von Bauarbeiten berücksichtigt der Internetanbieter aus Teisnach lokale Firmen und Betriebe. Den Zuschlag für die notwendigen Tiefbau- und Glasfaserarbeiten des eigenwirtschaftlichen Ausbaus erhielt die Firma BiST aus Böbrach. Die beste und nachhaltigste Umsetzung in Sachen Glasfaser bleibt die unterirdische Verlegung. Der Breitband-Carrier nimmt seine Versorgungsverantwortung gegenüber den Partnerkommunen ernst und steht in diesem Punkt für nachhaltigen Breitbandausbau.

Gelungener Abschluss des Breitbandprojekts.

Christof Englmeier über die Beziehung zur Kommune: „Gemeinsam mit den Vertretern der Gemeinde Moos feiern wir die offizielle Inbetriebnahme des Glasfasernetzes. Großer Dank geht an alle Projektbeteiligten, die zum erfolgreichen Abschluss des Breitbandausbaus beigetragen haben. Das Beispiel Langenisarhofen zeigt sehr gut, dass nicht unbedingt ein Breitbandausbau-Förderprogramm in Betracht gezogen werden muss. Die Nähe des Ortsteils zu unserer Infrastruktur entlang der B8 bot sich für unsere eigenwirtschaftliche Investitionsentscheidung an. Nur, wenn eine wirtschaftliche Erschließung durch einen Breitband-Carrier ausgeschlossen ist, sollten unserer Ansicht nach Steuermittel eingesetzt werden. Auch hier stehen wir für Nachhaltigkeit im Breitbandausbau.“

Der Weg zum Highspeed Internet ist für Interessenten unkompliziert: Die Vertragsunterlagen samt Portierauftrag bearbeiten die Mitarbeiter der amplus AG. Im Anschluss daran kündigen die Servicekräfte den Vertrag des bisherigen Anbieters – ein verzögerungsfreier Wechsel ist so gewährleistet. Ein Augenmerk für wechselfreudige Anwohner ist die sogenannte „IP-Umstellung“ bei bisherigen Anbietern: Mit Umstellung auf die VoIP-Technik beginnen neue Vertragslaufzeiten mit 24-monatiger Dauer – eine zweijährige Wartezeit auf das schnelle Internet der amplus AG also. Die Mitarbeiter des Breitband-Carriers stehen auch weiterhin telefonisch unter der kostenlosen Service-Hotline 0800 8045-990 oder per E-Mail an servus@amplus.ag für Fragen der Anwohner zur Verfügung.