Spatenstich zum Breitbandausbau der amplus AG:
19.05.2017

Schnelles Internet für die Gemeinde Thurmansbang rückt näher.

2017-05-19_amplus_Spa_Thurmansbang_1825_bearbeitetThurmansbang / Teisnach – Mai 2017: Erster Bürgermeister Martin Behringer und Dr. Johannes Böhm, Kommunalbetreuer der amplus AG, setzten mit einem symbolischen Spatenstich ein Zeichen für die laufenden Tiefbauarbeiten im Gemeindegebiet. Im Spätsommer 2017 haben rund 200 weitere Thurmansbanger Adressen Zugang zum Highspeed Internet der amplus AG und profitieren von Übertragungs-geschwindigkeiten bis zu 200 Megabit pro Sekunde.

Langjährige Partnerschaft mit der Gemeinde Thurmansbang:

Über dreizehn Kilometer Glasfaserkabel verlegt die amplus AG in Thurmansbang. Bei dem geplanten Hybridausbau erschließt der Internetanbieter aus Teisnach 56 Haushalte in den Ortsteilen Schlinding, Roitham, Traxenberg, Rabenstein, Gingharting und Thurmansbang mit Glasfaser bis ins Haus (FTTB: Fibre to the Building). Nach Abschluss des Projekts stehen Anwohnern mit dem kostenlosen Glasfaserhausanschluss Bandbreiten bis zu 200 Megabit pro Sekunde und mehr zur Verfügung. Ein Kabelverzweiger (KVz) erhält aktive Glasfasertechnik (FTTC: Fibre to the Curb). Im Falle des FTTC-Ausbaus hängt die individuell mögliche Bandbreite eines Haushalts von der sogenannten „letzten Meile“ Kupfer ab: Je kürzer die ins Haus führende Kupferader ab dem Kabelverzweiger, desto höher die mögliche Übertragungsrate. Die Wirtschaftlichkeitslücke für diese Stufe des Breitbandausbaus beträgt 491.369,00 Euro. Einen Großteil der Summe deckt das Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung ab. Als Netzbetreiber trägt die amplus AG zusätzlich einen Eigenanteil der Investitionskosten.

Bereits 2012 führte die amplus AG einen FTTC-Ausbau von acht Kabelverzweigern in der Gemeinde Thurmansbang durch. Schon die damals in den KVz verbaute Technik ist für einen möglichen Ersatz der letzten Meile Kupfer durch Glasfaser ausgelegt. Eine Nachrüstung für Bandbreiten bis zu 200 Megabit pro Sekunde und mehr ist für die Zukunft möglich. Ein zusätzlicher Investitionsaufwand entfällt für die Kommune.

Versorgungsverantwortung der amplus AG: Nachhaltigkeit im Breitbandausbau

Christof Englmeier über das Breitbandprojekt in Thurmansbang: „Die Gemeinde Thurmansbang ist langjähriger Partner der amplus AG im Breitbandausbau. Gerne arbeiten wir mit der Gemeinde weiter an der flächendeckenden Versorgung der Ortsteile mit schnellem Internet. Wir freuen uns, dass uns die Gemeinde auch bei dieser Ausbaustufe ihr Vertrauen erneut geschenkt hat.“ Für alle Partnerkommunen nimmt das Internetunternehmen seine Versorgungsverantwortung ernst: Mittelfristig plant der regionale Breitband-Carrier für jeden Anwohner im durch die amplus AG erschlossenen Versorgungsgebiet der Gemeinde einen FTTB-Anschluss herzustellen. Zukünftig zu versorgende Neubaugebiete erschließt die amplus AG mit einer direkten Glasfaserleitung bis ins Haus.

Für die Bauarbeiten greift die amplus AG auf Breitband spezialisierte und vorzugsweise regionale Bauunternehmen zurück. Die Ausschreibung für die Tiefbauarbeiten gewann die Firma Eichinger Kabeltechnik aus Kirchberg im Wald. Parallel zum Tiefbau produziert die amplus AG alle Kabelverzweiger inklusive der aktiven Technikelemente am Firmensitz in Teisnach. Um einen reibungslosen Ablauf der Erdarbeiten zu gewährleisten, übernimmt das Bauunternehmen im Zuge der Verlegearbeiten die Aufstellung der notwendigen Multifunktionsgehäuse. Im Anschluss daran folgen die Glasfaser- und Spleißarbeiten. Im Spätsommer 2017 erhalten die Thurmansbanger das schnelle Internet – mit dem passenden Tarif der amplus AG.

Der Weg zum Highspeed Internet ist für Interessenten unkompliziert: Die Vertragsunterlagen samt Portierauftrag bearbeiten die Mitarbeiter der amplus AG. Im Anschluss daran kündigen die Servicekräfte den Vertrag des bisherigen Anbieters für die Kunden – ein verzögerungsfreier Wechsel ist so gewährleistet. Ein Augenmerk für wechselfreudige Anwohner ist die sogenannte „IP-Umstellung“ bei bisherigen Anbietern: Mit Umstellung auf die VoIP-Technik beginnen neue Vertragslaufzeiten mit 24-monatiger Dauer – eine zweijährige Wartezeit auf das schnelle Internet der amplus AG also. Im Zuge der Bauarbeiten wird die amplus AG Informationsveranstaltungen für die Anwohner abhalten und die wichtigsten Fragen dazu gesammelt beantworten.