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26.06.2018

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen der amplus AG und die Gemeinde Reichertsheim.

2018-06-26_Koop_ReichertsheimReichertsheim/Teisnach, Juni 2018: Am 26.06.2018 unterzeichneten Vertreter der amplus AG und der Gemeinde Reichertsheim (Landkreis Mühldorf am Inn) den Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau. Die Erste Bürgermeisterin Annemarie Haslberger und der Kommunalbetreuer der amplus AG, Dr. Johannes Böhm, gaben so den Startschuss für dieses Projekt. Mit der Entscheidung für den regionalen Breitband-Carrier schloss der Gemeinderat das Auswahlverfahren.

Über 31 Kilometer Glasfaserkabel verlegt die amplus AG im Gemeindegebiet. 26 Damit werden nach Abschluss der Arbeiten allen Hauseigentümern im Erschließungsgebiet ein Glasfaserhausanschluss mit einer Bandbreite bis zu 200 Megabit pro Sekunde und mehr zur Verfügung stehen.

Bayernweit realisiert die amplus AG derzeit über 3.500 FTTB-Anschlüsse und verfügt für die Tiefbauarbeiten auf den Privatgrundstücken über langjährige und spezialisierte Partner. Da der Breitband-Carrier für die Herstellung des Anschlusses den privaten Grundstücksbesitz betreten muss, ist ein sogenannter „Grundstücks- und Gebäudenutzungsvertrag“ mit jedem Eigentümer notwendig. Soweit möglich werden Tiefbauarbeiten in offener Bauweise und Beeinträchtigungen der Grundstücksoberfläche vermieden. So sind Bedenken über Beschädigungen neu angelegter Garten- und Geländeflächen meist schnell aus dem Weg geräumt. In den nächsten Wochen nehmen zusätzlich Mitarbeiter der amplus AG persönlichen Kontakt mit den Grundstückseigentümern auf.

Dr. Johannes Böhm über den neu gewonnenen Kooperationspartner: „Wir freuen uns sehr darüber, dass uns die Verantwortlichen der Gemeinde Reichertsheim ihr Vertrauen schenken und zusammen mit der amplus AG das für die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde so wichtige Projekt des flächendeckenden Breitbandausbaus in Angriff nehmen.“ Die Wirtschaftlichkeitslücke für diese Stufe des Breitbandausbaus beträgt 898.141,00 Euro. Einen Großteil der Summe deckt das Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung ab. Als Netzbetreiber trägt die amplus AG einen Eigenanteil der Investitionskosten.

Gemäß Förderrichtlinie dürfen vor Freigabe der Regierung keinerlei Maßnahmen umgesetzt oder in die Wege geleitet werden – andernfalls müsste die Kommune mit förderschädlichen Konsequenzen rechnen. Gleiches gilt für den Start von Baumaßnahmen vor Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Kommune und Carrier. Der nächste Schritt im Breitbandausbau ist die in Kürze startende Ausschreibung der amplus AG für die notwendigen Tiefbauarbeiten.