Endlich unendlich schnelles Internet
17.01.2019

Offizielle Inbetriebnahme des Glasfasernetzes der amplus AG in der Gemeinde Weiding

DSC08278_bearbeitetWeiding/Teisnach, Januar 2019: Im Rahmen eines Ortstermins am 17.01.2019 nahm die amplus AG aus Teisnach die Glasfaserinfrastruktur in der Gemeinde Weiding (Landkreis Schwandorf) offiziell in Betrieb. Mit einem symbolischen Knopfdruck von Erstem Bürgermeister Manfred Dirscherl und Robert Scholz, Kommunalbetreuer der amplus AG, wurden mehrere Grundstücke an das neue Glasfasernetz angeschlossen. In diesen Haushalten sind nun Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 200 Megabit pro Sekunde und mehr möglich.

Mit rund neun Kilometern Glasfaser stellte der niederbayerische Internetanbieter die schnelle Verbindung zum World Wide Web her. In Weiding und den umliegenden Ortsteilen erschloss die amplus AG 35 Grundstücke mit einer Glasfaserleitung bis ins Haus (FTTB: Fibre to the Building) und zwei weitere bis an die Grundstücksgrenze. Im Hinblick auf den weiter steigenden Bedarf an höheren Bandbreiten ist FTTB die moderne Art des Breitbandausbaus. Bayernweit realisierte der Carrier mittlerweile mehr als 3.000 FTTB-Anschlüsse.

Im Juni 2017 unterzeichneten die Verantwortlichen der Gemeinde und des nieder-bayerischen Breitband-Carriers den Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau. Nach erfolgter Ausschreibung erhielt das Bauunternehmen Josef Hartinger GmbH aus Tännesberg den Zuschlag für die Tiefbauarbeiten in Weiding. Parallel zum Tiefbau produzierte die amplus AG alle Multifunktionsgehäuse inklusive der aktiven Technikelemente am Firmensitz in Teisnach. Im Zuge der Verlegearbeiten übernahm das Bauunternehmen auch die Aufstellung der Verteilerkästen. Im Anschluss daran folgten die Glasfaser- und Spleißarbeiten.

Robert Scholz zum Breitbandprojekt: „Es freut uns sehr, dass wir in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Weiding unseren Anteil zur flächendeckenden Versorgung der Ortsteile mit schnellem Internet beitragen durften. Dies geschah, auch dank des Weitblicks der Kommune, in aktueller Bauweise und mit zukunftsfähiger Technik.“

Der Weg zum Highspeed-Internet ist für Interessenten unkompliziert: Bei Neuanschlüssen muss lediglich ein Anschlussantrag ausgefüllt werden. Den Rest erledigt die amplus AG. Bei einer Vertragsübernahme vom Voranbieter des Kunden ist zusätzlich ein Portierantrag zur Mitnahme der alten Rufnummer nötig. Ein Telefonbucheintrag kann optional gebucht werden. Die Vertragsunterlagen bearbeiten die Mitarbeiter der amplus AG und kündigen bei einer Übernahme den Vertrag des bisherigen Anbieters für den Kunden. Somit ist ein verzögerungsfreier Wechsel gewährleistet. Wechselfreudige Interessenten sollten der sogenannten Umstellung auf „VoIP“ (Voice over IP) ihre besondere Beachtung schenken. Mit Umstellung auf die VoIP-Technik durch den Voranbieter wird oft ein neuer Vertrag mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten abgeschlossen. Die Folge wäre eine zweijährige Wartezeit auf das schnelle Internet der amplus AG.