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Unterzeichnung der Kooperationsverträge
17.01.2019

Schnelles Internet der amplus AG für den Markt Kraiburg a. Inn und die Gemeinde Taufkirchen

IMG_3986_bearbeitetKraiburg/Teisnach, Januar 2019: Am 17.01.2019 kamen Vertreter des Marktes Kraiburg am Inn und der Gemeinde Taufkirchen (beide im Landkreis Mühldorf am Inn) mit Verantwortlichen der amplus AG zusammen, um jeweils einen Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau in ihrer Kommune zu unterzeichnen. Der Erste Bürgermeister des Marktes Kraiburg am Inn, Dr. Herbert Heiml, der Erste Bürgermeister der Gemeinde Taufkirchen, Jakob Bichlmaier, Anton Biereder vom Beratungsbüro Höpfinger GmbH & Co. KG sowie der Kommunalbetreuer Dr. Johannes Böhm und der Projektleiter Georg Tintemann seitens der amplus AG gaben so den offiziellen Startschuss für diese beiden Projekte. Mit der Entscheidung für den regionalen Breitband-Carrier schlossen die beiden Kommunen ihr jeweiliges Auswahlverfahren.

Breitbandausbau in Kraiburg a. Inn

In Kraiburg am Inn gewann die amplus AG die vom Markt vorgenommene Ausschreibung und verlegt somit mehr als 23 Kilometer Glasfaserkabel im Marktgebiet. Insgesamt erschließt der Internetanbieter aus dem niederbayerischen Teisnach 29 Haushalte mit Glasfaser bis ins Haus (FTTB: Fibre to the Building). Die Hauseigentümer beteiligen sich an den Kosten für die Installation der Hausanschlüsse mit einem Zuzahlungsbetrag von jeweils 799,95 Euro pro Anschluss. Nach Beendigung des Breitbandprojektes werden an den Glasfaserhausanschlüssen im Erschließungsgebiet Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde und mehr möglich sein.

Bereits drittes Projekt mit der Gemeinde Taufkirchen

In der bereits dritten Ausbaustufe verlegt die amplus AG erneut rund vier Kilometer Glasfaserkabel im Gemeindegebiet von Taufkirchen und erschließt somit sieben weitere Haushalte mit einer Glasfaserleitung bis ins Haus (FTTB: Fibre to the Building). Auch hier beteiligen sich die Hauseigentümer mit einem Eigenanteil von 799,95 Euro an der Erstellung ihres Glasfaserhausanschlusses. Den Kunden werden hier ebenfalls nach Abschluss der Arbeiten Bandbreiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde und mehr zur Verfügung stehen. Zudem erfahren alle betroffenen Grundstücke, die an die Glasfaserinfrastruktur angeschlossen werden, eine erhebliche Wertsteigerung. Dies gilt sowohl für die Grundstücke in Kraiburg am Inn als auch für die in Taufkirchen.

Bayernweit realisiert die amplus AG derzeit über 3.500 FTTB-Anschlüsse und verfügt für die Tiefbauarbeiten auf den Grundstücken über langjährige und spezialisierte Partner. Da der Breitband-Carrier für die Herstellung des Anschlusses den privaten Grundstücksbesitz betreten muss, muss mit jedem Eigentümer ein separater sogenannter „Grundstücks- und Gebäudenutzungsvertrag“ abgeschlossen werden. Soweit möglich werden die Tiefbauarbeiten in offener Bauweise durchgeführt, um Beeinträchtigungen der Grundstücksoberflächen zu vermeiden. So sind Bedenken über Beschädigungen neu angelegter Garten- und Geländeflächen meist schnell aus dem Weg geräumt. Innerhalb der nächsten Wochen wird die amplus AG alle betroffenen Grundstückseigentümer über den geplanten Projektverlauf informieren.

Dr. Johannes Böhm äußert sich wie folgt über die beiden Kooperationspartner: „Wir sind sehr stolz darauf, dass uns die Verantwortlichen des Marktes Kraiburg am Inn ihr Vertrauen schenken und zusammen mit der amplus AG dieses für die Zukunftsfähigkeit des Marktes so wichtige Projekt des flächendeckenden Breitbandausbaus in Angriff nehmen. Und ganz besonders freut es uns, dass wir in Taufkirchen bereits die dritte Ausbaustufe in Zusammenarbeit mit der Gemeinde realisieren dürfen. Dies unterstreicht unsere bisherige vertrauensvolle Zusammenarbeit und ist uns zugleich Ansporn für das bevorstehende Projekt.“ Die Wirtschaftlichkeitslücken für diese Stufen des Breitbandausbaus belaufen sich in Kraiburg am Inn auf 758.164,00 Euro und in Taufkirchen auf 159.604,00 Euro. Einen Großteil der Summen deckt das Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung ab. Als Netzbetreiber trägt die amplus AG einen Eigenanteil der Investitionskosten.

Gemäß Förderrichtlinie dürfen vor Freigabe der Regierung keinerlei Maßnahmen umgesetzt oder in die Wege geleitet werden – andernfalls müsste die Kommune mit förderschädlichen Konsequenzen rechnen. Gleiches gilt für den Start von Baumaßnahmen vor Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Kommune und Carrier. Der nächste Schritt im Breitbandausbau ist die in Kürze startende Ausschreibung der amplus AG für die notwendigen Tiefbauarbeiten.