Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau
13.12.2018

Startschuss für schnelles Internet der amplus AG in der Gemeinde Frauenneuharting

IMG_3961_bearbeitetFrauenneuharting/Teisnach, Dezember 2018: Am Mittwoch, dem 12.12.2018, unterzeichneten Erster Bürgermeister Dr. Eduard Koch und Dr. Johannes Böhm, Kommunalbetreuer der amplus AG, den Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau in der Gemeinde Frauenneuharting (Landkreis Ebersberg). Mit der Entscheidung für den regionalen Breitband-Carrier aus Teisnach schloss der Gemeinderat das Auswahlverfahren.

Fast 30 Kilometer Glasfaserkabel verlegt die amplus AG im Gemeindegebiet und erschließt somit 110 Haushalte mit einer Glasfaserleitung bis ins Haus (FTTB: Fibre to the Building). Dem Endkunden stehen nach Abschluss des Breitbandprojekts Übertragungsraten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde und mehr zur Verfügung. Zudem erfahren die betroffenen Grundstücke eine erhebliche Wertsteigerung.

Bayernweit realisiert die amplus AG derzeit über 3.500 FTTB-Anschlüsse und verfügt für die Tiefbauarbeiten auf den Grundstücken über langjährige und spezialisierte Partner. Da der Breitband-Carrier für die Herstellung des Anschlusses den privaten Grundstücksbesitz betreten muss, ist ein sogenannter „Grundstücks- und Gebäudenutzungsvertrag“ mit jedem Eigentümer notwendig. Soweit möglich werden Tiefbauarbeiten in offener Bauweise ausgeführt, um Beeinträchtigungen der Grundstücksoberfläche zu vermeiden. So sind Bedenken über Beschädigungen neu angelegter Garten- und Geländeflächen meist schnell aus dem Weg geräumt.

_MG_3964_bearbeitetDr. Johannes Böhm zur besiegelten Kooperation: „Es freut uns sehr, dass die amplus AG mit der Gemeinde Frauenneuharting nach Steinhöring eine weitere Kommune im Landkreis Ebersberg von ihrem Konzept überzeugen konnte. Damit kommen sowohl die Gemeinde als auch der Anbieter ihrem gemeinsamen Ziel, vor allem im ländlichen Raum den Privatkunden und Gewerbetreibenden eine flächendeckende Breitbandversorgung zur Verfügung zu stellen, ein großes Stück näher.“ Die Wirtschaftlichkeitslücke für diese Stufe des Breitbandausbaus beträgt 876.198,00 Euro. Einen Großteil der Summe deckt das Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung ab. Als Netzbetreiber trägt die amplus AG einen Eigenanteil der Investitionskosten.

Gemäß Förderrichtlinie dürfen vor Freigabe der Regierung keinerlei Maßnahmen umgesetzt oder in die Wege geleitet werden – andernfalls müsste die Kommune mit förderschädlichen Konsequenzen rechnen. Gleiches gilt für den Start von Baumaßnahmen vor Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Kommune und Carrier. Der nächste Schritt im Breitbandausbau ist die in Kürze startende Ausschreibung der amplus AG für die notwendigen Tiefbauarbeiten.